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Friedrich II. von Preußen
Friedrich II. von Preußen wurde am 24.01.1712 in Berlin geboren und starb am 17.08.1786 in Potsdam.
Beschreibung:
Friedrich II., auch Friedrich der Große, Friedrich der Einzige oder der Alte Fritz genannt, war seit 1740 König in Preußen und ab 1772 König von Preußen. Als Kurfürst und Markgraf von Brandenburg wird er als Friedrich IV. gezählt.
Im Rahmen der von ihm begonnenen Schlesischen Kriege zwischen 1740 und 1763 erreichte er für Preußen die Eroberung Schlesiens, und mit dem für Preußen siegreichen Ausgang des Siebenjährigen Krieges die europaweite Anerkennung als fünfte Großmacht in der „Pentarchie“ nach Österreich, Frankreich, Russland und Großbritannien.
Friedrich gilt als Repräsentant des aufgeklärten Absolutismus. So bezeichnete er sich selbst als „ersten Diener des Staates“.
Friedrich II. suchte 1729 eine enge Freundschaft zum musischen und gebildeten acht Jahre älteren Leutnant Hans Hermann von Katte. Katte wurde Freund und Vertrauter Friedrichs, der ihn wegen dessen Weltgewandtheit bewunderte. Beide interessierten sich zudem für das Flötenspiel und die Dichtkunst. Im Frühjahr 1730, während eines von August dem Starken in Zeithain ausgerichteten Lagers (Lustlager von Zeithain), offenbarte Friedrich II. seinem Freund den Plan, nach Frankreich zu fliehen, um sich der Erziehungsgewalt seines strengen Vaters König Friedrich Wilhelm I. zu entziehen.
Friedrich versuchte in der Nacht vom 4. auf den 5. August 1730 zusammen mit dem Pagen Keith erfolglos, aus seinem Reisequartier bei Steinsfurt über Frankreich nach England zu fliehen, während Katte durch einen kompromittierenden Brief als Mitwisser entlarvt und wenig später verhaftet wurde.
Zunächst war Katte von einem preußischen Kriegsgericht wegen Desertion zu lebenslanger Festungshaft verurteilt worden. Friedrichs Vater aber ließ dem Gericht mitteilen, es möge sich nochmals zusammensetzen und ein neues Urteil fällen, womit er die Richter unmissverständlich aufforderte, ein Todesurteil gegen Katte zu verhängen. Schließlich wandelte Friedrich Wilhelm selber den – nach wie vor auf lebenslange Festungshaft lautenden – Spruch am 1. November 1730 per Allerhöchster Kabinettsordre in ein Todesurteil um, welches am 6. November vor den Augen Friedrichs in Küstrin auch vollstreckt wurde. Der König, der Friedrich anfangs ebenfalls wegen Verrats hinrichten wollte, verschonte ihn schließlich, wohl auch aus außenpolitischen Erwägungen, nachdem sowohl Kaiser Karl VI. als auch Prinz Eugen sich schriftlich für den Kronprinzen verwandt hatten. Er wurde aber zur Festungshaft in Küstrin verurteilt.
Von seinem Vater wurde Friedrich II. zur Hochzeit mit Elisabeth-Christine von Braunschweig-Bevern gezwungen. Jedoch ist seine Homosexualität bei Hofe ein offenes Geheimnis.
Kategorien:
| Geburtstag | 24.01.1712 |
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| Todestag | 17.08.1786 | |
| Alter | 74 | |
| Geburtsort |
Berlin |
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| Ort des Ablebens |
Potsdam |
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| Quelle | Wikipedia |
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